WSV/ATSV Ranshofen

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Die Geschichte des Vereins


Die Sektion Gewichtheben des WSV/ATSV Ranshofen wurde im Jahr 1947 gegründet. Einer der Initiatoren war Ludwig Finkenzeller. Er war der erste Sektionsleiter und Trainer.
Auch Wilhelm Dannerbauer sen. und Alois Sauerlachner sen. scheinen als Gründungsmitglieder auf.
Von 1948 – 1954 übernahm Wilhelm Dannerbauer die Funktion des Sektionsleiters.
Im Anschluss daran folgten Ing. Konrad Grohsmann und Josef Pfeffer.
Im Dezember 1958 wurde Alois Sauerlachner sen. zum Sektionsleiter gewählt.
Die ersten Landesmeistertitel folgten und die Mannschaft wurde immer stärker. Bereits im Jahr 1967 stieg man in die Staatsliga auf und ein Höherpunkt der Vereinsgeschichte folgte 1968 mit dem Gewinn des Mannschaftsstaatsmeistertitels.
Auch Rudolf Litsch schrieb in dieser Zeit Sportgeschichte in Braunau. Er wurde Staatsmeister 1968 und 1969 und verbesserte die Österr. Rekorde. Der Höhepunkt seiner Karriere war die Olympiateilnahme 1972 in München. Im Mittelschwergewicht belegte er den ausgezeichneten 14. Platz.
Die Organisation des Donaupokalturniers der allg. Klasse 1974 war ein Meilenstein. Andon Nikolov - Olympiasieger 1972 - begeisterte mit der Aufstellung von 3 Weltrekorden. Der Auftritt des sympathischen Bulgaren bleibt unvergesslich und sicherlich einzigartig in der Braunauer Sportgeschichte.
Otto Breg war nicht nur im Bobfahren erfolgreich, er sicherte sich auch den Staatsmeistertitel 1974 in der allg. Klasse.
Mitte der Siebziger Jahre brachte die hervorragende Arbeit von Nachwuchstrainer Günter Kral die ersten Erfolge. Es begann wieder ein äußerst erfolgreicher Abschnitt in der Vereinsgeschichte.
Auch in der Staatsliga konnte man zu Beginn der 80er Jahre eine schlagkräftige Mannschaft stellen und mit etwas mehr Glück hätte man auch um den Staatsmeistertitel mitreden können.
1981 wurde dank des Engagements von Sektionsleiter Alois Sauerlachner das Gewichtheberzentrum Ranshofen eröffnet. Die Funktionäre und Athleten erbrachten dabei viele Eigenleistungen.
Josef Klampfer, Erich Seidl, Josef Tauchner, Wilhelm Dannerbauer und Josef Haberl konnten sich in dieser Zeit in die Liste der Staatsmeister eintragen.
Ab Mitte der 80er Jahre begann eine sehr schwierige Zeit, da keine finanziellen Mittel zur Verfügung standen und die Ausübung des Leistungssportes kaum möglich war.
Erst Ende der 80er Jahre hatte man sich wieder erholt und neue Namen tauchten auf. Teo Iacob wurde Staatsmeister 1991 und 1992 und mit Klaus Etzlinger entwickelte sich ein außergewöhnlicher Nachwuchsathlet.
Klaus konnte im Jahr 1994 den Vizeweltmeistertitel der Junioren in Jakarta sowie den Vizeeuropameistertitel der Junioren in Rom erringen. Zweifelsohne der absolute Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.
Die Aufstellung von 38 Österr. Rekorden und der Gewinn der Staatsmeistertitel der allg. Klasse 1993 und 1994 krönten die Karriere von Klaus Etzlinger.
In den Jahren 1990, 1994 und 1997 wurden in der Braunauer Bezirkssporthalle die Staatsmeisterschaften der allg. Klasse ausgetragen. Auch der ORF berichtete von diesen Spitzenveranstaltungen.
Josef Haberl wurde Staatsmeister 1996 und Fritz Konrad konnte 1996, 1997 und 1998 die Staatsmeistertitel erringen. In die Liste der Staatsmeister konnte sich Gerhard Seidl im Jahr 2002 eintragen.
Am 4. 3. 2001 verstarb Alois Sauerlachner sen. nach 42jähriger Tätigkeit als Sektionsleiter.
Sein Einsatz für den Gewichthebersport bleibt unvergesslich. Als Präsident des OÖ. Gewichtheberverbandes und Vizepräsident des Österr. Gewichtheberverbandes brachte er viele neue Ideen ein. Das Gewichtheberzentrum wurde zu seinen Ehren in das „Alois Sauerlachner Gewichtheberzentrum“ umbenannt.
Alois Sauerlachner jun. übernahm 2001 die Funktion des Sektionsleiters. Gemeinsam mit Trainer Wilhelm Dannerbauer wurde wieder verstärkt auf die Nachwuchsarbeit gesetzt. Die ersten Früchte stellten sich schon bald mit dem Gewinn von österreichischen Nachwuchsmeistertiteln ein. 
Auch die Mannschaftsmeistertitel von Oberösterreich konnten in den Jahren 2001, 2005, 2008 und 2009 nach Ranshofen geholt werden. Roland Heidecker und Gerhard Seidl eroberten weiters die Staatsmeistertitel 2009. Der WSV/ATSV Ranshofen möchte den Gewichthebersport in Ranshofen erfolgreich weiterführen und den Sport für die Jugendlichen attraktiv gestalten.

 
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